"Ein guter Schiedsrichter ist unsichtbar!“ So lautet eine häufig geäußerte Meinung. 
Aber geht das überhaupt: Entscheidungen treffen und dabei nicht in den Mittelpunkt rücken?

Die Rolle des Entscheiders und damit auch des Schiedsrichters sieht wie folgt aus: 

Zunächst beobachten und analysieren wir einen Sachverhalt. Dabei fallen wir nicht auf.
Aber dann kommt der Punkt an dem wir uns festlegen: 

💥Elfmeter oder weiterspielen?
💥Produzieren wir in Dtl. oder in China? 💥Beförderung Frau Schmidt oder Herr Meier? 
💥E-Auto oder Benziner kaufen?
💥Corona Impfung oder nicht?

Ab dem Zeitpunkt wo wir uns entschieden haben und unsere Festlegung sichtbar machen, wird unsere Entscheidung bewertet. Kritisiert🤬 oder gelobt👏 - je nach Standpunkt. 

Entscheider geben eine Richtung vor und vertreten mit ihrer Entscheidung ihren Standpunkt sichtbar nach außen.
Dabei rücken Entscheider automatisch in den Vordergrund,
denn sie schließen eine oder mehrere Optionen aus. 
Wer nach dem Motto agiert "nicht aufzufallen", wird vermutlich zögerlich agieren, unpopuläre Entscheidungen ausklammern und vermeiden, sich überhaupt festzulegen. 

Meine Thesen lauten somit:
▪︎Ein guter Entscheider trifft Entscheidungen, wenn sie notwendig sind und er ist dabei bereit, sichtbar in den Vordergrund zu treten. 
▪︎Er richtet den Fokus darauf, Akzeptanz für seine Entscheidungen zu gewinnen. 
Wie gelingt das? 

● klar, überzeugt und sicher auftreten
● zur Entscheidung stehen
● aktiv in Dialog und Erklärung
● Feedback offen und ggf. korrekturbereit
● transparent im Entscheidungsprozess
● Entscheidungen vorbereiten 
● einheitlich und berechenbar 

Viel Spaß beim Entscheidungen treffen und dem aktiven Management von Entscheidungsprozessen!